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Über Krisen und die Suche nach sich selbst

Foto: "Der Film deines Lebens"Von mir gibts – mal wieder – einen Filmtipp. :-) Ich war gestern Abend spontan begeistert von dem im Jahre 2011 erschienenen spirituellen “Spiel- und Lehrfilm” namens “Der Film deines Lebens”. Und das, obwohl der Titel zunächst eher seltsam auf mich wirkte und auch der Trailer mich nur mäßig überzeugen konnte. Aber weil ich mich nun einmal für all die Dinge, die in diesem Film thematisiert werden, sehr interessiere, schaute ich ihn trotzdem – und ich bereue es nicht. (HIER gehts zum Trailer.)

Zur Handlung: Während eines Komas hat Blank Visionen von einer Wüste. Als er im Krankenhaus aus dem Koma erwacht, muss er feststellen, dass ihm seine Erinnerung abhanden gekommen ist. Ohne zu wissen wer er ist, macht er sich auf die Suche nach sich selbst. Stationsschwester Maria, die seit Jahren ohne Mann ihren Sohn Gaspar alleine aufzieht, wird zur unfreiwilligen Fluchthelferin Blanks aus dem Krankenhaus und Komplizin bei einer abenteuerlichen Suche nach den sieben grundlegenden Spielregeln des Lebens. Blank ist nicht allein auf dieser Odyssee durchs verlorene Leben. Während seines Komas hat er den intuitiven Zugang zu einer geheimnisvollen inneren Stimme entwickelt, die ihn auf seiner Suche zu sich selbst führt. Blank trifft auf seinem Roadtrip zu sich selbst auf Menschen, die in beruflichen, familiären, partnerschaftlichen, finanziellen oder gesundheitlichen Krisen und Problemen stecken, die sie für unüberwindlich halten… (Quelle: Wikipedia)

Mein Fazit: Sieht man über die zunächst ein wenig seltsam anmutenden Charaktere und die  – meiner Meinung nach – nicht immer zu 100% gelungene schauspielerische Leistung hinweg (aber das ist hier auch keineswegs entscheidend), kann man durchaus eine Menge aus diesem Film “mitnehmen”. Es werden auf sehr schöne Weise grundlegende Themen des Lebens bzw. des Spirituellen angesprochen und viele Denkanstöße geliefert. Falls Ihr also die Gelegenheit dazu haben solltet, schaut euch den Film ruhig an – ich finde, es lohnt sich.

*****

Außerdem habe ich gestern noch einen interessanten Vortrag von Robert Betz auf Youtube gefunden. >>klick<< Herr Betz, Psychologe und Autor, erzählt hier u.a. über die Methode “The Work” von Byron Katie, die dem einen oder anderen vielleicht ein Begriff sein dürfte. Auf Betz’ Webseite findet man übrigens auch den Link zu seinem eigenen YouTube-Channel, auf dem er immer mal wieder das eine oder andere Video veröffentlicht. Außerdem führt er dort einen, wie ich finde, ganz interessanten Blog, auf den ich von Zeit zu Zeit immer gerne mal wieder schaue – vielleicht ist das ja auch was für Euch.

Liebe Grüße, Meike

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Diskussionen

8 Antworten zu “Über Krisen und die Suche nach sich selbst”

  1. Ja, ein schöner Film. Bei dem Betz bin ich mit unschlüssig. Im Prinzip erzählen alle neue Autoren, Meister, Engelsleserinnen… identische Geschichten. Ob Tolle, Betz, Kinslow…, sie beschreiben das Tao, Zen, Hermetik, Christentum in seiner ursprüngöichen Form. Anscheinend ist die Nachfrage groß nach diesen Themen und der Markt reagiert. So kann jeder Suchende seine Sprache finden, denn jeder Autor erzählt es anders. R.Steiner heute zu verstehen ist schon viel verlangt:-). In den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts gab es kurz vor dem damaligen Finanzchrash schon einmal eine Bewegung mit Steiner, Crowley, Prentice Mulford…
    Was mich etwas nervt sind die Copyrightzeichen auf alten Philosophien, welche nur neu verpackt wurden.
    Und in keinem Fall sind sie ein Geheimniss wie es uns Bücher ala Secret erzählen wollen.

    Geschrieben von NixZen | 12. August 2012, 19:22
    • Hi NixZen!
      Oh, du kennst den Film also auch.
      Im Bezug auf den Betz ging es mir lange ähnlich wie dir. Ich fand ihn irgendwie…komisch, all das wirkte auf mich wenig…authentisch, mehr zusammengewürfelt. Und dazu seine recht einfache Sprache – das kam bei mir erst überhaupt nicht an. (Ebenso ging es mir übrigens zunächst mit Tolle, obwohl der wiederum schon immer sehr authentisch auf mich wirkte.) Aber dann habe ich gedacht, es ist doch eigentlich vollkommen gleich – solange er nur Menschen erreicht. Denn darauf kommt es doch an. Dass Menschen einander erreichen. Und universelle Gesetzmäßigkeiten können nun einmal nicht wirklich neu sein… ;-) Das ist es ja – all diese Leute erzählen im Prinzip nichts Neues, aber das müssen, können sie auch gar nicht. Ich sehe sie mehr als Boten, die das weitertragen und an das erinnern, was schon immer gültig und schon immer da war. Und ich glaube, wir brauchen sie so dringend in der heutigen Zeit – wie du schon sagst, eben damit jeder Suchende seine Sprache finden kann. Damit jeder, der bereit ist, dort abgeholt werden kann, wo er gerade steht.
      Aber ich weiß natürlich was du meinst, wenn du schreibst, was dich nervt, sind die “Copyrightzeichen” auf alten Philosophen. Ach, ich würde da nicht so viel drauf geben. Es ist doch eh alles unser Wissen, und die alten Philosophen haben vielleicht damals ebenso Gedankengut ihr Eigen genannt, das andere an sie herangetragen haben, weiß mans? ;-)
      Crowley fand ich früher übrigens schrecklich interessant, habe mich eine Zeit lang mal viel mit ihm beschäftigt, bin da aber dann relativ schnell wieder davon abgekommen.
      Hach…wie und WER auch immer – wichtig ist doch eigentlich nur, dass wir als Gesamtheit wachsen und uns entwickeln, uns gegenseitig Impulse geben und uns selbst und andere wieder daran erinnern, was wir wirklich sind. Wie das geschieht, ist doch eigentlich zweitrangig.
      Hm…
      LG!

      PS: Schade, dass man über dein Gravatar-Profil nicht auf deinen Blog kommt. Hast du das extra so eingerichtet? *glf*

      Geschrieben von Meike | 12. August 2012, 21:19
      • Das hat sich selber so eingerichtet.-)
        http://nixzen.wordpress.com/

        Geschrieben von NixZen | 12. August 2012, 21:45
      • Hmmmm…. ;-)

        Geschrieben von Meike | 12. August 2012, 22:06
      • Das Nerven war eher symbolisch gemeint

        Geschrieben von NixZen | 13. August 2012, 09:26
      • “Das Nerven war eher symbolisch gemeint” … hm … wie denn wohl sonst? ;)

        So, nun habe ich ein wenig Zeit und möchte kurz meine 2 Cent dazu geben.
        Ich bin da erst einmal ganz bei Dir, NixZen. Ich habe mich – wie man vielleicht vermuten kann ;) ) sehr intensiv vor allem mit der Lehre des Buddha befasst, aber eben auch mit dem Taoismus und den mystischen Richtungen. Lange habe ich Zen praktiziert. Und ich habe nichts bei einem Herrn Tolle & Co entdeckt, was nicht 2500 Jahre vorher bereits ganz klar war (vgl. hier). Ich habe zeitweise sogar (frag Meike ;) ) ziemlich heftig Opposition ergriffen gegen diese ”modernen Spirituellen”; der Letzte, der nach meiner Ansicht wirklich etwas zu sagen hatte, war Krishnamurti.

        Aber – so wie in ihrem Kommentar hier – war es auch Meike, die mich darauf hingewiesen hat, dass eben, wie sie sagt, jeder seine Sprache hat, die ihm die LEHRE DES WEGES zugänglich macht. Ich habe damals lange darüber nachgedacht und auch darüber, ob es nicht auch eine (gerne übersehene) Form des Loslassens ist, nicht unbedingt an den Worten eines Buddha oder eines Lao Tse zu hängen, sondern tatsächlich auch die ”baugleichen”, aber eben modernen Spielarten spiritueller Gebäude als Chance zu sehen. Ich sehe in einigen Bereichen die Gefahr, dass es zu Verwässerungen kommen kann, vor allem, wenn man Konzepte gegen andere Konzepte (wie den Schmerzkörper) ersetzt. Und auch, was heute an Meditation gelehrt wird, sehe ich mit kritischem Blick.

        Das ändert, so glaube ich inzwischen, aber nichts an dem, was Meike sagt. Im Grunde hat keiner von uns Unrecht, aber es ist wichtig, wachen Auges durch die spirituelle Welt zu gehen. Auf diese Weise mag das, was wir tun, zum Wohl aller Wesen gedeihen.

        Ich bin dankbar für diesen Austausch :)

        METTA sendet
        ”Phra“ Michael

        Geschrieben von dastorlosetor | 13. August 2012, 12:39
  2. Hallo Meike!

    Leider kann ich Dir auf Deinem privaten Blog nichts mehr kommentieren. Es kommt immer die Meldung “Service temporarily not available”, aber das schon seit Tagen.

    Wollte Dir sagen, dass der Weg das Ziel bei Deiner Malerei ist und es doch sehr gut aussieht. Ich bin malerisch so schlecht, dass ich selbst bei “Malen nach Zahlen” augegeben habe.

    Liebe Grüße, Teki

    Geschrieben von Violet Teki | 15. August 2012, 13:31
    • Hi Violet!
      Hmmm…das ist aber lieb, dass du mir das stattdessen hier geschrieben hast.
      Ich weiß auch nicht genau, woran das liegt, dass diese Meldung auf meinem privaten Blog öfter mal kommt. Das haben mir nämlich schon mehrere Leute erzählt… :-/ (Manchmal hilft es, einen anderen Browser zu benutzen und die gleiche Seite nochmals aufzurufen, sagte mir mal jemand. Ich bleibe dran und versuche, das Problem zu beheben.)
      Der Weg ist das Ziel…ja da hast du recht – vor allem bei all diesen kreativen Sachen. Ich werde mich weiterhin in Geduld und dem Zulassen des Nicht-Perfekten üben, grins. Vielleicht klappts irgendwann mal besser. Hey, du sagst, dass du nicht gut bist im Malen – aber dafür tust du ja andere kreative Dinge, wie das Schreiben zum Beispiel – das ist doch großartig.
      Vielen Dank, dass du das mit dem Kommentieren weiter versucht hast. *liebsag*
      LG zurück,
      Meike

      Geschrieben von Meike | 15. August 2012, 14:51

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